Newsletter 01/2012

Kiezspaziergang vom Ernst-Reuter-Platz zum Rathaus Charlottenburg

Sozialstadtrat Carsten Engelmann lädt am Samstag, den 11. Februar 2012, zu einem geführten Rundgang vom Ernst-Reuter-Platz zum Schloss Charlottenburg ein. Der Weg führt vorbei an einer Vielzahl interessanter kultureller, wissenschaftlicher und sozialer Einrichtungen Charlottenburgs. Um 14.00 Uhr geht es vom U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz, Ausgang an der Schillerstraße durch die Marchstraße zum Einsteinufer, entlang der Abbestraße und Guerickestraße, vorbei am Luisenkirchhof und durch Alt-Lietzow.

Der Weg zwischen der Otto-Suhr-Allee, dem Landwehrkanal und der Spree führt vorbei an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Universität der Künste, dem Jazz Institut und endet am Rathaus Charlottenburg nahe dem U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz. Weitere Informationen unter  www.kiezspaziergaenge.de

Fünfte Bürgerinformation Olivaer Platz

Am 23.2.2012 findet um 19.30 Uhr im Amerika Haus die öffentliche Präsentation des landschaftsplanerischen Entwurfs für die Neugestaltung Olivaer Platz statt. Der Wettbewerbssieger Landschaftsarchitekt Till Rehwaldt wird anwesend sein und seinen Entwurf persönlich erläutern und zur Diskussion stellen.

Im Rahmen des breit angelegten Beteiligungsverfahrens erwartet der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten Marc Schulte erneut eine rege Beteiligung durch Anrainer, Geschäftsleute, Gewerbetreibende und die Einzelhändler. Bei den vergangenen Veranstaltungen haben sich jeweils bis zu 120 Teilnehmer intensiv mit den Zielen und Inhalten der Neugestaltung auseinandergesetzt.  Alle, die am Olivaer Platz wohnen, arbeiten oder ihn in anderer Form nutzen, sind eingeladen, ihre Ideen bei der Veranstaltung in die Diskussion einzubringen. Zu diesem Veranstaltungstermin wird das Regionalmanagement in Kürze gesondert einladen.

berlin-city-west.de/olivaer-platz

 

Olivaer Platz, Mehr Sicherheit durch Neugestaltung

Die Architektin Ingrid Hermannsdörfer ist bei der Berliner Polizei für „Städtebauliche Kriminalprävention“ zuständig, ein wichtiger Aspekt, bei dem Planung und öffentliche Sicherheit Hand in Hand gehen. Zu den Zielen dieser Arbeit gehören die Schaffung gut einsehbarer Orte zur Förderung der Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum. Die Expertin sieht in der Neugestaltung des Olivaer Platzes in Wilmersdorf eine wichtige Maßnahme für die Erhöhung der subjektiven und objektiven Sicherheit. Dort verschwinden demnächst Mauern mit Nischen und hohe Hecken, die die Einsehbarkeit behinderten. Das Bauprojekt ist ein positives Beispiel für die Aufwertung der City West durch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit dem Regionalmanagement. Die Polizei will künftig auch in weiteren Projekten einbezogen werden, wenn Plätze und Parks umgestaltet werden.

berlin-city-west.de/presseecho

Lichtkonzept Bahnbrücken, Erfolg bei Einwerbung privater Ko-Finanzierung

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf kann in diesem Jahr die erste private Förderzusage in Höhe von 25.000 EUR entgegen nehmen. Die Stiftung LEBENDIGE STADT unterstützt die Beleuchtung des Brückenraums in der Bleibtreustraße, die als erste von acht Bahnbrücken in der City West realisiert werden soll. Der gemeinsame Antrag von Bezirk und dem Regionalmanagement City West auf Förderung durch die private Stiftung LEBENDIGE STADT wurde im Dezember 2011 positiv beschieden.

Diese Förderzusage stellt einen wichtigen Baustein bei der Einwerbung ergänzender Gelder für Betrieb und Wartung der geplanten Beleuchtungen dar. Für die Illumination der ersten drei Brücken stehen rund eine halbe Million Euro aus öffentliche Mittel bereit, allerdings können aus diesem Topf kein Betrieb und Unterhaltung finanziert werden. Daher ist eine ergänzende private Ko-Finanzierung erforderlich, die in den nächsten Monaten eingeworben wird. Um mit der Umsetzung an der ersten Brücke über die Bleibtreustraße beginnen zu können, fehlen noch knapp 20.000 € für den Betrieb. Die Brücken über der Kantstraße und Hardenbergstraße werden folgen, wenn sich private Geldgeber gefunden hat.

Das Ziel des Gesamtprojektes ist es, acht bisher unattraktive Tunnelräume durch künstlerische Beleuchtung aufzuwerten. Die Vorteile für die Nutzerinnen und Nutzer, ob AnrainerInnen oder TouristInnenen, liegen auf der Hand. Für die private Beteiligung an dem bis 2015 laufenden Projekt wird Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann zu einem ersten Informationstermin einladen. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte das Regionalmanagement CITY WEST.

berlin-city-west.de/aktuell/bahnbrücken-sollen-leuchten
berlin-city-west.de/lichtkonzept-bahnbrücken

Stadtentwicklungssenator Michael Müller in der City West

Am 19. Januar 2012 fand in der Urania die Veranstaltung "Stadt im Gespräch - Berlin im Wandel" statt. Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, stellte sich den Fragen von Dr. Ursula Flecken (Planergemeinschaft Dubach, Kohlbrenner) und Gerd Nowakowski (Tagesspiegel). Folgende Aussagen des neuen Senators betreffen auch die City West:

  • Bereits praktizierte Bürgerbeteilgungsverfahren sollen künftig fortgeführt und intensiviert werden, um die Betroffenen verstärkt in die Planungsverfahren einzubinden. Bürgerinnen und Bürger sollen von Anfang an in die Überlegungen der Verwaltungen einbezogen werden - hierfür werden auch neue Wege gesucht.
  • Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sind aufgefordert, ihre Bestände zu erhöhen. Weitere Immobilienverkäufe werden abgelehnt. Es geht dabei um die langfristige Sicherung der sozialen Gerechtigkeit in der Stadt Berlin und die langfristige Erhaltung bezahlbarer Wohnraumangebote.
  • Landeseigene Grundstücke werden künftig nach qualitativen Gesichtspunkten an Investoren vergeben. Dies stellt eine spektakuläre Abkehr von der bisherigen Strategie der Vergabe nach dem Höchstpreisgebot dar.
  • Das Gelände des Flughafens Tegel soll zu einem Industriezentrum für Zukunftstechnologien entwickelt werden. (Anm. des Regionalmanagements: Dies kann interessante wirtschaftliche Effekte für die City West als Arbeitsplatzstandort mit sich bringen.)