Newsletter 01/2013

 

Fortschreibung des Durchführungskonzepts für das Aktive Zentrum City West

In der City West stehen weiterhin Fördermittel aus dem Programm Aktive Zentren zur Aufwertung des zentralen Bereichs zur Verfügung. Nach drei Jahren der Koordinierung von Projekten aus dem Entwicklungskonzept „CITY WEST 3.0. Bühne - Vielfalt - Internationalität“ wurde dieses Konzept fortgeschrieben und dem aktuellen Entwicklungs- und Umsetzungsstand angepasst.

Das fortgeschriebene Durchführungskonzept Aktives Zentrum City West wurde am 5. Februar 2013 vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf beschlossen.

Ziel der Förderung ist es, die Attraktivität und die Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftszentrums City West zu erhalten und zu stärken. Mit dem Fördermitteleinsatz wird der öffentliche Raum aufgewertet. Neue Schwerpunkte sollen  im Umfeld des Bahnhofs Zoologischer Garten, am Breitscheidplatz und dem östlichen Eingang zur City West gesetzt werden.

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Design Souvenir Award

„Du, Deine Idee für Berlin“ ist das Motto für die Suche nach neuen Berlin-Souvenirs, um Touristinnen und Touristen zeitgemäße Reiseandenken zu bieten.  Bären, Bierkrüge und Ampelmännchen werden ergänzt durch neue Souvenirs, entworfen von jungen Berlinern Designerinnen und Designern, um die Stadt angemessen in der Welt darzustellen.

Mitte Februar hat die Berlin Partner GmbH den Design-Wettbewerb ausgelobt.  Die Ergebnisse werden im Oktober 2013 im Rahmen der Designmeile Kantstraße öffentlich präsentiert. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Designers Michael Michalsky, die Auswahl erfolgt durch eine renommierte Jury. Es besteht die Chance, die überzeugendsten Ideen bis zu Marktreife zu entwickeln und in Produktion gehen zu lassen.

Stellvertretend für das Netzwerk Designmeile Kantstraße ist Dirk Spender vom Regionalmanagement CITY WEST Mitglied des Gremiums, welches der Jury mit Expertenwissen beratend zur Seite steht.

Teilnahmebedingungen und mehr Information unter www.sei.berlin.de/designwettbewerb

Bild: Michael Michalsky und Melanie Bähr (Berlin Partner, Christian Kielmann)

Michael Michalsky und Melanie Bähr (Bild: Berlin Partner_Christian Kielmann)

Immobiliennachfrage CITY WEST

Der Immobilienmarkt in der Berliner CITY WEST entwickelt sich weiterhin überaus positiv, insbesondere das Wohnsegment in der City West gewinnt zunehmend an Attraktivität. Wohnungssuchende begründen dies mit der hohen Aufenthaltsqualität, den gemischten Nutzungsstrukturen und dem guten Image. Immobilienentwickler zeigen hohes Interesse an weiteren Wohnungsbaupotenzialen, insbesondere um die Nachfrage nach hochwertigen Neubauwohnungen zu bedienen. Beispielhaft für die aktuelle Dynamik sind Neubauprojekte wie das Quartier Charlotte mit  65 Wohneinheiten an der Otto-Suhr-Allee, das Carrés Raimar mit  210 Wohnungen an der Bismarckstraße Ecke Rückertstraße und die in Fertigstellung befindlichen Rosengärten in der Württembergischen Straße.

Die Nachfragesituation führt auch zu Diskussionen über bauliche Entwicklungen in bisher schwierigen Lagen wie zwischen dem Bahnhof Zoo und der Fasanenstraße. Bereits 2010 haben die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die TU Berlin und die UdK Berlin hierfür einen Masterplan Universitäts-Campus City West  entwickelt. (siehe Abb.)
Architekt Jan Kleihues stellte jüngst ein weiteres städtebauliches Konzept vor, mit dem die Diskussion um die Verdichtung im Kernbereich der City West und die Erweiterung des Campus Charlottenburg angeregt wird. Die städtebaulichen Entwicklungsoptionen werden aktuell kontrovers diskutiert. Deutlich wird, dass den Nutzungsbedarfen der Universitäten und studentischen Wohnungsangeboten Priorität beigemessen wird.

Auch im Umfeld des Ernst-Reuter-Platzes sind Gebäudesanierungen, Nachverdichtungen und Neubaupotenziale in der Diskussion. Das Regionalmanagement führt seit 2010 die Akteure des Standorts rund um den Ernst-Reuter-Platz zusammen und moderiert den Entwicklungsprozess.

Wettbewerb für die Erweiterung des Universitätscampus City West entschieden
Perspektiven für den Ernst-Reuter-Platz
Erweiterung des Universitätscampus City West
Masterplan Universitäts-Campus City West (UCCW)

Bild: Ausschnitt aus dem lageplan zum Masterplan Universitäts-Campus City West, Stand 2009 (Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)

AG City und BSR starten Pilotprojekt für eine saubere City West

"Am Tauentzien wir öfter rum“ oder "Ich bin Reiner“. So lauten die neuen Slogans, mit denen die BSR auf ihren Papierkörben auf das gemeinsame Pilotprojekt mit der AG City hinweisen wird. Wo mehr los ist, soll ab dem 1. März 2013 vorerst für ein Jahr auch mehrmals täglich gereinigt werden. Ku’damm und Tauentzien sind der Reinigungsklasse 1 zugeordnet, was bedeutet, dass hier zwar sieben Tage die Woche, aber nur einmal täglich gereinigt und die Papierkörbe geleert werden. Dieser Reinigungszyklus soll künftig verdichtet werden.

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Bild: Promo

Urbane Mobilität und Stillstand am Ernst-Reuter-Platz

Unter den Titeln „Kreis und quer“ und „take a seat“ veranstaltete im Februar 2013 das Studienprojekt „Urbane Mobilität und Stillstand“ im Master Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin von Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper einen Workshop am Ernst-Reuter-Platz. Einer der Hauptbestandteile war das temporäre Anlegen von Fußgängerüberwegen zur Mittelinsel während der roten Ampelphasen im Kreisverkehr. Auf diese Weise wurden Anforderungen an die Regelung des Fußgängerverkehrs sehr anschaulich dargestellt, ein Thema, das auch bei der zukünftigen Gestaltung des Ernst-Reuter-Platzes diskutiert wird. Die Veranstaltung wurde dokumentiert, die Videoaufnahmen sollen zu einem Kurzfilm zusammengeschnitten und allgemein zugänglich gemacht werden.

Bis die Hüllen fallen

Bis die Hüllen fallen - ist ein kurzer Film über die Wiedererrichtung der Kandelaber am Charlottenburger Tor, welches zwischen 2007 bis 2010 saniert wurde. In diesem Zuge sind die im Krieg zerstörten Kandelaber wiedererrichtet worden. Die Filmdokumentation ist zu sehen unter:

berlin-city-west.de/aktuell/bis-die-hüllen-fallen

Bild: Promo

Letzter Gebäudeteil des Schimmelpfenghauses abgerissen

Um dem UPPER WEST Platz zu machen, wurde das ehemalige Schimmelpfenghaus abgetragen. Am Breitscheidplatz klafft zwischen Kantstraße und Kurfürstendamm aktuell eine ungewohnte Lücke, die interessierte Passanten begeistert. Als nächstes wird die bis zu 30 m tief ins Erdreich reichende Gründung entstehen. Das Motto „Zwischen Stadt und Himmel über Berlin“ gibt einen Vorgeschmack auf den künftigen 118 m hohen Hotel- und Büroturm. Zum Kurfürstendamm hin ist ein Riegelgebäude mit sieben Geschossen geplant. Die Fassaden werden aus Glas und Metall bestehen und den Breitscheidplatz und das Umfeld völlig neu prägen.

Real Estate Manager der TU Berlin kooperieren mit Immobilieneigentümer Art-Invest

Studierende aus dem Bereich Real Estate Management der TU Berlin stellten ihre Ergebnisse einer Risikoanalyse zur Liegenschaft der Deutschen Bank an der Otto-Suhr-Allee 6-16 vor.
Der Immobilieneigentümer Art-Invest Real Estate hatte angeregt, die dort geplante bauliche Verdichtung mit 38.000qm Büronutzung auf ihre Marktgängigkeit und die möglichen Entwicklungsrisiken von jungen Experten überprüfen zu lassen. Als Basis für die Risikoanalyse dienten Ergebnisse eines städtebaulichen Workshopverfahrens der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt vom Herbst 2012. Die Erkenntnisse der Studienarbeit wurden am 22. Februar 2013 im Rathaus Charlottenburg vorgetragen und sollen bei der weiteren Entwicklung des Standortes Berücksichtigung finden.