Newsletter 02/2013

Mit neuem Partner und vergrößerter Gebietskulisse -  das Regionalmanagement CITY WEST 2013-2016

Liebe Freundinnen und Freunde der City West,

die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung hat unseren Antrag bewilligt und erneut Finanzmittel aus dem Programm GRW - Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zur Verfügung gestellt, um die Wirtschaftsförderung und Standortprofilierung der City West weiter erfolgreich betreiben zu können. Auch in den nächsten drei Jahren kann Charlottenburg-Wilmersdorf die begonnenen Projekte strategisch weiterführen und neue Entwicklungen anstoßen.
Als Aktionsfelder werden die Profilierung des Ernst-Reuter-Platzes als Wirtschaftsstandort, die Netzwerkbildung in der Kantstraße als wirtschaftsstarker Design- und Dienstleistungsstandort und die Unterstützung der Marke „Campus Charlottenburg“ als Wissenschafts- und Bildungsstandort bearbeitet.

Ich freue mich sehr, dass durch die Beteiligung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg an der Finanzierung erstmals der Tätigkeitsbereich des Regionalmanagements um das Umfeld des Nollendorfplatzes erweitert wird. Hier werden künftig in unmittelbarer Nähe zur City West Maßnahmen zur Profilierung und Weiterentwicklung dieses hoch frequentierten und touristisch relevanten Bereichs in Angriff genommen.

Die Aufgaben des Regionalmanagements liegen schwerpunkthaft in der Stärkung vorhandener und in der Bildung neuer Netzwerke. Die City West hat in den letzten Jahren enorme wirtschaftliche Entwicklungen vollzogen, die es zu stabilisieren und zu kommunizieren gilt. Ziel ist es, den hoch attraktiven Wirtschaftsstandort weiterhin positiv in der Gesamtstadt und überregional zu vermarkten. Bitte begleiten Sie uns dabei aktiv, indem Sie sich informieren, engagieren und uns Ihr Feedback geben, damit beide Bezirksverwaltungen Ihre Belange optimal einbinden können.

Ihr Reinhard Naumann,
Bezirksbürgermeister Charlottenburg-Wilmersdorf

Nächstes Großprojekt am Kurfürstendamm

Das Kudamm Karree hat lange Zeit im Dornröschenschlaf zugebracht. Einige der Geschäfte haben sich bis heute erhalten, es liegt jedoch schon seit Jahren eine Atmosphäre des Abwartens über der 1,9 ha großen Liegenschaft im mittleren Kurfürstendamm zwischen der Uhland- und Knesebeckstraße.

Jetzt hat die Ballymore Properties GmbH aus Irland zusammen mit David Chipperfield Architects erneut intensiv am Konzept des mehrfach und kontrovers diskutierten Projektes gearbeitet und die Nutzungsstruktur auf die aktuelle Marktnachfrage in Berlin ausgerichtet.

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Bild: Blick vom Kurfürstendamm auf Kudamm Karree und Theater bei Nacht © David Chipperfield Architects

Blick vom Kurfürstendamm auf Kudamm Karree und Theater bei Nacht

Industrie- und Wirtschaftstreff im Lette-Verein

Der Lette-Verein, das traditionsreiche Berufsausbildungszentrum am Viktoria-Luise-Platz in Berlin-Schöneberg, lud am 14. März 2013 im Rahmen eines Wirtschaftstreffs des Bezirksamts zum "Tag der offenen Tür" ein. Podiumsgäste der informativen und unterhaltsamen Veranstaltung waren die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Farhad Dilmaghani, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und die Direktorin der Stiftung des Lette-Vereins Petra Madyda.

Studierende des Berufsbildungszentrums führten Ergebnisse ihrer Ausbildung, wie Musikbeiträge, eine selbst erstellte PR-Strategie für den Lette-Verein und innovative Modekreationen vor. Der Abend brachte Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Netzwerke des Bezirks zusammen, das Motto war „Industrie trifft auf Kreative“.

Als eine künftige Kooperation wurde die Ausstellung von Studienergebnissen der Letteschülerinnen und -schüler in den leer stehenden Schindler-Hallen in Alt-Mariendorf im Juni dieses Jahres angekündigt. Dies ist ein Glücksfall für die Macher der Letteschule: Kostengünstige temporäre Ausstellungsflächen sind rar und bieten die Möglichkeit, die Ausbildungszweige publikumswirksam in Berlin zu präsentieren. Ein Projekt, das Staatssekretär Dilmaghani zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen der Absolventinnen und Absolventen begrüßt. Die Ziele der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sind konkret gesteckt, mit dem Programm BerlinArbeit will das Land Berlin bis 2016 arbeitsmarktpolitische Ziele erreichen.

Sicheres Umfeld Bahnhof Zoo

Die Berliner Landespolizei ist seit März 2013 durch eine neue Anlaufstelle  für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Gäste der City West wieder am Bahnhof Zoologischer Garten präsent.
Täglich von 13.00 bis 21.00 Uhr können alle Belange rund um die Sicherheit vorgetragen und behandelt werden, wie Information und Beratung zur Vorbeugung von Straftaten, Abgabe von Fundsachen, Aufgabe von Verlustmeldungen, bis zu Anzeigen. Grund für diese Vor-Ort-Präsenz des zuständigen Abschnitts 25 ist neben der Bürgernähe auch die verbesserte Zusammenarbeit mit der Bundespolizei am Hardenbergplatz, in deren Räumen die Anlaufstelle (Hardenbergplatz/Ecke Hertzallee) untergebracht ist.
Die nächste Station der Polizeitstreife befindet sich am Breitscheidplatz/Kurfürstendamm mit einem Infomobil.

Spenden für Berliner Stadtbäume

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat in Zusammenarbeit mit den Bezirken bereits im letzten Jahr eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, um dem Verlust von Straßenbäumen entgegenzuwirken. Ziel ist, bis 2017 bis zu 10.000 zusätzliche Bäume an Berlins Straßen zu pflanzen. 2012 wurde die Pflanzung von rd. 800 zusätzlichen Straßenbäumen ermöglicht.

Wie viele Bäume insgesamt im Rahmen der Stadtbaumkampagne gepflanzt werden können, hängt von der Spendenbereitschaft der Berliner Bevölkerung und der Unternehmen ab. Für die Pflanzung eines Baumes sind rd. 1.000 Euro erforderlich. Wer 500 Euro spendet, kann sich einen Baum aus den zur Verfügung stehenden Standorten aussuchen. Die restlichen 500 Euro werden dann aus Mitteln des Landeshaushaltes dazugegeben.

Derzeit kann für diejenigen Bezirke gespendet werden, die im Herbst dieses Jahres bepflanzt werden. Dazu zählt auch Charlottenburg-Wilmersdorf. Die vorgesehenen Standorte sind im Internet unter www.berlin.de/stadtbaum einzusehen. Hier finden sich auch weitere Informationen zur Kampagne.

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt