Newsletter 05/2013

Bürgerdialog Nollendorfplatz / Winterfeldtkiez

Im Juni haben sich ca. 140 engagierte Bürgerinnen und Bürger über die Entwicklungsmöglichkeiten im Winterfeldtkiez und hier insbesondere über die Maaßenstraße zwischen Nollendorfplatz und Winterfeldtplatz ausgetauscht. Die Bezirks- und Senatsverwaltung informierten über die aktuellen Planungen zu den beliebten und hoch frequentierten öffentlichen Räumen. Zwischen den interessierten Anrainern, Gewerbetreibenden und den Verwaltungsvertretern wurde lebhaft diskutiert, wie zum Beispiel der Verkehr in der Maaßenstraße verbessert werden kann. Die Verwaltung plant hier die Umsetzung eines Pilotprojektes unter dem Begriff „Begegnungszone“, dessen nächster Planungsstand der Öffentlichkeit im Herbst 2013 vorgestellt werden soll. Das Büro Seebauer, Wefers und Partner moderierte die Veranstaltung und hat eine umfangreiche Dokumentation erarbeitet.

Das Regionalmanagement CITY WEST wird den 2012 begonnenen Planungs- und Partizipationsprozess mit dem Namen „ProBüPart“ (Projekt zur Bürgerpartizipation) weiterführen. Angestrebt wird ein Netzwerk der lokalen Akteure, bei dem im Rahmen von Runden Tischen mit Anrainern eine kollektiv abgestimmte Entwicklungsstrategie für den Kiez entsteht. Neben dem Umbau der Maaßenstraße zur Begegnungszone und Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität soll es auch einen Arbeitskreis für eine winterliche Beleuchtung unter dem Motto „Lichterwelt Winterfeldt, ein Kiez wird helle“ geben. Gewerbetreibende und Anrainer können sich am Zustandekommen einer Beleuchtung in den Straßenbäumen beteiligen, um dem dunklen Halbjahr etwas Angenehmes entgegenzusetzen.

Foto: Seebauer, Wefers und Partner

Designmeile 2013

Die Veranstaltungen der Designmeile 2011 und 2012 haben beim Publikum und bei den Mitwirkenden hohen Zuspruch erfahren. Das designorientierte Netzwerk in der CITY WEST entwickelt sich positiv und wird kontinuierlich ausgebaut. Es entstehen positive wirtschaftliche Synergien für die beteiligten Unternehmen und aufgrund der überregionalen Wahrnehmung auch für den Tourismus in Berlin. An den Erfolg der Vorjahre anknüpfend findet das Event Designmeile in diesem Jahr am Wochenende des 18./19. Oktober 2013 statt.

Am 26. Juni 2013 trafen sich ca. 50 Vertreterinnen und Vertreter aus den Branchen Einzelhandel, Dienstleistungen, Kunst und Kultur, Hotel und Gastronomie, um über das Konzept des diesjährigen Events zu diskutieren. 2013 wird die Designmeile unter dem Motto „Megatrends – Der Wandel der Lebensstile“ stehen und die spezifischen Wünsche und Anforderungen der heutigen Lebensstilgruppen im Rahmen einer Ausstellung darstellen. Die Teilnehmenden beim Event beabsichtigen, ihre jeweiligen Angebote auf das Motto der Veranstaltung auszurichten.

Die Organisation des Events liegt bei den vier Initiatoren stilwerk Berlin, minimum einrichten, copa living bath+home und dem Regionalmanagement CITY WEST. Interessierte Unternehmen können sich um eine Teilnahme an der Designmeile bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie beim Regionalmanager Dirk Spender, Tel. (030) 310 15 -237.

Entwicklung des Umfelds Urania

Der Stadtraum östlich des Wittenbergplatzes ist zur Zeit wenig attraktiv und hat hohe Entwicklungspotenziale. Die Kleiststraße stellt den östlichen Eingang in die CITY WEST dar. In der Straße An der Urania befindet sich eine Vielzahl von Hotels, das jüngste im ehemaligen Phillips-Hochhaus ist im Bau. Der Bereich hat damit hohe touristische Relevanz. Aber auch bedeutende Einrichtungen wie die gleichnamige Bildungseinrichtung Urania befinden sich dort.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg beabsichtigt die Aufwertung des öffentlichen Raumes unter Einsatz von Fördermitteln aus dem Programm Aktive Zentren. Derzeit wird der Rückbau der teilweise überdimensionierten Straßenräume geprüft. Das Regionalmanagement CITY WEST begleitet und unterstützt den Prozess.

Die planende Verwaltung legt Wert darauf, die Immobilieneigentümer, Anrainer und Nutzerinnen und Nutzer des östlichen Cityeingangsbereiches zu ihren Wünschen und Bedarfen zu befragen und im Rahmen von zwei öffentlichen Veranstaltungen am Planungsprozess zu beteiligen. Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, 8. August 2013 in der Urania statt. Nach der Aufnahme der Anregungen der Bürgerinnen und Bürger wird bereits am Dienstag, 20. August 2013 eine Darstellung erster Planungsergebnisse folgen. Zu den Veranstaltungen wird im Vorfeld noch gesondert eingeladen.

Open-Air-Ausstellung „Das Amerika Haus im Wandel der Zeit“

Die erste Ausstellung der C/O Berlin Foundation wird vom 13. Juli - 15. September 2013 vor dem Amerika Haus zu sehen sein. Um dem öffentlichen Raum am Bahnhof Zoologischer Garten und der Bedeutung des Ortes in der CITY WEST zu würdigen, zeigt die Ausstellung erstmals historische Fotografien, die den rasanten Wandel des Umfelds in den letzten 150 Jahren verdeutlichen. Präsentiert werden historische und zeitgenössische Fotografien, initiiert von C/O Berlin und kuratiert von Dr. Hans Georg Hiller von Gaertringen. Zu sehen ist die Ausstellung täglich vor dem Amerika Haus von 0 bis 24 Uhr, der Eintritt ist frei.

In den nächsten Monaten finden im Innern der Amerika Hauses umfangreiche Sanierungsmaßnahmen statt, um Veranstaltungsräume optimal auf die künftige Ausstellungsfunktionen anzupassen. Dabei spielen auch denkmalpflegerische Aspekte eine bedeutende Rolle und es wird zur Einrichtung eines neuen Cafés kommen.

Lichtkonzept Bahnbrücken

Die Realisierung der künstlerischen Brückenbeleuchtungen an den Stadtbahnbrücken Kantstraße und Bleibtreustraße befindet sich auf der Zielgeraden, die Vorbereitungen und Abstimmungen sind nunmehr abgeschlossen. Die ausführenden Firmen für die Illuminationen wurden vertraglich gebunden. Nächste Schritte sind die Reinigung der Brücken von Ruß und Taubendreck sowie die Produktion der Leuchten, bei denen es sich um Sonderanfertigungen handelt. Ende September soll eine Brückenbeleuchtung fertiggestellt und erstmals im Rahmen des Berliner Lichterfestes erstrahlen.

Bereits jetzt sind die privaten Mittel zur Sicherung der Betriebskosten der nächsten zehn Jahre größtenteils akquiriert. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Spender und an AG City e.V. Der Verein hat die Einwerbung des notwendigen Geldes bewerkstelligt.   
Für die Bahnbrücke Hardenbergstraße ist die technische Planung  der Lichtinstallation  durch die Bahn geprüft und freigegeben. Ein  Gestattungsvertrag steht kurz vor Unterzeichnung. Es bestehen noch Klärungsbedarfe mit der Bahn bzgl. der notwendigen Instandsetzung des maroden Deckenfelds der Brücke. Erst nach Durchführung der Sanierung kann das künstlerische Konzept an der Brücke Hardenbergstraße vollständig umgesetzt werden.

Simulation: Bleibtreustraße, Aletja GbR/ Lumix building solutions GmbH

Olivaer Platz

Auf der Sitzung des Ausschusses Tiefbau und Grünflächen der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf am 5. Juni  2013 wurde der Beschluss bekräftigt, die Gestaltung des Olivaer Platzes nach dem Siegerentwurf des Büro Rehwaldt Landschaftsarchitekten umzusetzen. Grundlage für die Gestaltung der Platzfläche wird dabei die Variante ohne Pkw-Stellplätze. Der Vorschlag örtlicher Anrainer, unter dem Platz eine privatwirtschaftlich finanzierte Tiefgarage zu errichten wurde politisch abgelehnt. Diese Entscheidung folgt gewissermaßen dem Trend, dass der Anteil des motorisierten Individualverkehrs von den Berlinerinnen und Berlinern abnimmt. Stattdessen werden zunehmend Wege zu Fuß, per Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück gelegt.

Wie geht es nun weiter? Noch 2013 werden Baumaßnahmen im südlich angrenzenden  Bereich des Olivaer Platzes starten. Hierbei handelt es sich um Umbauten im Straßenland aus dem Neugestaltungskonzept. Um eine rechtssichere Umsetzung der Platzaufwertung zu gewährleisten, wird das begonnene Bebauungsplanverfahren zügig abgeschlossen. Sollten weitere Verzögerungen auftreten, ist damit zu rechnen, dass die Umbaumaßnahmen erst im Jahr 2016 beginnen können.

Umfeld Bahnhof Zoo / Hardenbergplatz

Auch die Planungen für die Aufwertung des Umfelds Bahnhof Zoo und des Hardenbergplatzes schreiten voran. Der Planungsprozess wird sich in drei Phasen gliedern. Zunächst wird es ein Moderationsverfahren zur Entwicklung eines Strukturkonzepts unter Einbindung relevanter Anrainer und Institutionen zur Umgestaltung geben. Daran schließt sich ein Entwurfsverfahren zur Neugestaltung des öffentlichen Raums rund um den Bahnhof im Jahr 2014 an.
Wenn die vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen sind, soll für die Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb einer Tiefgarage unter dem Hardenbergplatz eine Konzession ausgeschrieben werden.

Die Zuständigkeit für das Moderationsverfahren liegt in den Händen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. In enger Abstimmung mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und mit dem Regionalmanagement CITY WEST werden die Gespräche mit den Beteiligten in Kürze starten.