Newsletter 09/2013

Designmeile Kantstraße

"Das Kind hat laufen gelernt" so Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann in seiner Eröffnungsrede zur dritten Designmeile Kantstraße am 18. Oktober 2013. Das stilwerk Berlin war zum Auftakt des Eventwochenendes gut besucht und es trafen sich viele designhungrige Gäste, um das Eventprogramm und die Ausstellung "FOR BETTER LIVING" kennenzulernen.

Als neue Netzwerkmitglieder wurden die Astor Filmlounge, das Bauhaus Archiv, Brillant Augenoptik, Das Stue Hotel, die Helmut Newton Foundation, J. Mayer H. und ARUP, Paper and Tea sowie das Hotel Waldorf Astoria begrüßt. Die insgesamt 32 Programmpunkte des Events wurden von den Gästen intensiv besucht, insbesondere erfreuten sich die Hotel- und Stadtführungen hoher Resonanz.

www.designmeile-berlin.de

Foto: Sebastian Bühler

Neue Souvenirs für Berlin

Am Samstag, 19. Oktober 2013, wurden im Rahmen der Designmeile die Sieger des Design-Souvenir-Wettbewerbs gekürt. Ausgelobt wurde der Wettbewerb durch Berlin Partner unter der Schirmherrschaft von Michael Michalsky.

Der erste Platz ging an Gaspare Buzzatti und Lisa Filipini.  "Berlins Pulsader" ist ein Kettenanhänger in Form eines abstrahierten Grundrisses von Berlin - mit der Spree als pulsierende Lebensader.
Die "pieces of the wall" von Karen Olze und Jule Witte belegte den zweiten Platz - ein Stück Berliner Mauer-Kunst für die eigenen vier Wände. Die Kunst der East Side Gallery wurde aus Stahlblech geschnitten und soll als Wandhaken in der eigenen Wohnung verwandt werden.
Den dritten Platz belegte eine Drückfigur von IONDESIGN mit dem Titel "Mauerfall 2.0.". Per Fingerdruck wird die Mauer zum Einsturz gebracht um sich anschließend von selbst wieder aufzurichten. IONDESIGN erhielt außerdem den Publikumspreis.

Mehr Informationen zum Design-Wettbewerb finden Sie unter sei.berlin.de/designwettbewerb/blog.

Foto: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, Andreas Schoelzel

Die Zukunft des Kernbereichs CITY WEST

Im Umfeld von Bahnhof Zoo und Breitscheidplatz tut sich was. Finanziert durch das Programm Aktive Zentren wurde für beide Plätze ein Moderations- bzw. Dialogverfahren gestartet, um gemeinsam mit den Immobilieneigentümern, Geschäftstreibenden und Nutzern neue Lösungen für die qualitative Verbesserung des Kernbereichs in der CITY WEST zu entwickeln und abzustimmen. Als die wichtigsten öffentlichen Räume sollen der Hardenbergplatz und Breitscheidplatz weiter entwickelt und den internationalen Qualitätsstandards anderer Metropolen angeglichen werden. Dazu zählen auch die Jebensstraße und der Übergangsbereich zum Campus Charlottenburg.

Das Verfahren wird durch das Regionalmanagement CITY WEST im Rahmen seiner Netzwerktätigkeit begleitet. Es werden die zukünftigen Nutzungsanforderungen, Verkehrsfragen und eine möglichst repräsentative Gestaltung  betrachtet. Im Ergebnis sollen die Ziele für die weitere Entwicklung der beiden Plätze formuliert werden, bei denen möglichst viele Anforderungen Berücksichtigung finden.Erste Anrainertermine fanden am 14. Oktober zum Hardenbergplatz und am 22. Oktober zum Breitscheidplatz statt. Die von neutralen Moderatoren geleiteten Treffen werden zielorientiert fortgesetzt. In einer zweiten Stufe wird die breite Öffentlichkeit informiert und in das Verfahren einbezogen.

"Lost in City West"?

Unter dem Motto "Lost in City West? Wie funktioniert die Orientierung in der Stadt von morgen?" trafen am 17. Oktober 2013 interessierte Besucher im Charlottenburger Atelier der Künstlerin Isabella Trimmel zusammen. Eingeladen hatte das Regionalmanagement CITY WEST um über die veränderten Anforderungen an die Orientierung in der Stadt und die Bedarfe moderner Informationssysteme in der City West zu sprechen.

Prof. Florian Adler von der HTW Berlin analysierte die Bedeutung von Lenkung, Orientierung und Information im öffentlichen Raum. Prof. Andreas Ingerl gab einen fachlichen Input über die Möglichkeiten und Bedeutung der Orientierung per Internet, wie Google Maps, Qype oder Apps.

In der Diskussion wurde deutlich, dass es Unklarheiten bei den Zuständigkeiten und  Finanzierungsfragen sowie unterschiedliche Auffassungen über die Angebotsdichte der Informationssysteme gibt. Einigkeit herrschte darüber, dass steigende Touristenzahlen und technische Neuerungen  den Handlungsdruck erhöhen. Stichwort des Abends war für Stadtrat Marc Schulte die von allen Diskutanten gewünschte Medienkonvergenz analoger und digitaler Systeme.

Maaßenstraße - Runder Tisch "Verkehr"

Anrainer der Maaßenstraße und des Winterfeldtkiezes trafen sich  am 10. Oktober 2013 im Café Berio zu einem Runden Tisch Verkehr, um über Nutzeranforderungen an die verkehrliche Umgestaltung der Maaßenstraße im Rahmen des Pilotprojekts "Begegnungszone" zu diskutieren.

Es kristallisierte sich heraus, dass insbesondere der nördliche Abschnitt der Maaßenstraße heute als wenig attraktiv wahrgenommen wird. Die attraktiveren Orte wurden im südlichen Teil zwischen Nollendorfstraße und Winterfeldtplatz identifiziert, da hier interessante Geschäftsangebote und eine funktionierende Straßengestaltung besteht. Ziel des Runden Tisches ist es, Anrainer kontinuierlich über das Projekt zu informieren.

Ende Oktober startet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ein Online-Beteiligungsverfahren, bei dem Anrainer und Nutzer Vorschläge einbringen und ihre Ideen in einer öffentlichen Bürgerversammlung mit den Verkehrsplanern und der Bezirksverwaltung austauschen können.

Lichtinstallation Bleibtreustraße

Am 27. September 2013 wurde die künstlerische Lichtinstallation an der Bahnbrücke Bleibtreustraße feierlich in Betrieb genommen. Senator Michael Müller und Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann drückten gemeinsam mit Hildegard Müller (Stiftung Lebendige Stadt), Silke Wiesenhütter (Aktives Zentrum City West), Ingulf Leuschel (DB AG) und Klaus-Jürgen Meier (AG City e.V.) den Startknopf. Der Veranstaltung, die mit stimmungsvoller Musik umrahmt wurde, wohnten ca. 100 Gäste bei.

Die neue Beleuchtung schmiegt sich dynamisch ain die Brückenkonstruktion und wertet optisch den Raum unter der Brücke auf. Über Bewegungsmelder reagiert die Installation auf Passanten und Straßenverkehr. Es entsteht eine spielerische Interaktion zwischen den Nutzern der Brücke und der Beleuchtung, die in Form von Farb- und Rhythmusänderung erlebbar wird.

Die Realisierung des von aletja plus GmbH und LumiX building solutions GmbH stammenden Entwurfs, in deren Zuge auch die öffentliche Grundbeleuchtung erneuert wurde, erfolgte aus Mitteln des Programms „Aktive Zentren“, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der Stiftung „Lebendige Stadt“.
Bauherr war das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Für Wartung und Betriebskosten in einen Zeitraum von 10 Jahren werden auch private Mittel verwendet. Dazu hat die AG City Sponsorengelder eingeworben sowie eine Bürgschaft übernommen.

www.perlen-aus-licht.de

Einladung zum Jahresempfang

Ort der Vielfalt – Ort der Kreativität

Unter diesem Motto lädt Campus Charlottenburg am 31. Oktober 2013 um 17.00 Uhr zum Jahresempfang  in das Jazz-Institut Berlin der Universität der Künste. Besucher können an diesem Nachmittag zukunftsweisende Aktivitäten kennenlernen und sich von grenzüberschreitenden Ideen inspirieren lassen.

Unter dem Motto "Ort der Vielfalt – Ort der Kreativität" führt als Moderator Arndt Breitfeld durch ein spannungsreiches Programm, die Bandbreite der Aktivitäten auf dem Campus Charlottenburg abbildet. Bühnengäste aus Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentieren das Universitätsareal in der City West.

Die Gastgeber, die beiden Universitätspräsidenten und der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf stellen ihre Ideen zum lebendigen Campus vor. Zwei Hochschullehrerinnen der UdK sprechen über die Forschung im Bereich Design. Über Auditive Architektur diskutieren ein Künstler-Philosoph, ein Landschaftsarchitekt sowie ein Bezirksstadtrat. Einen Einblick in ihre Arbeit werden die künstlerische Leiterin der Studiobühne Tischlerei der Deutschen Oper Berlin und ein Künstler der UdK geben. Die Entstehung nutzerfreundlicher Software für alle aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Fachgebiet Kognitionspsychologie und Kognitive Ergonomie der TU, der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH sowie der Firma zeitfest wird veranschaulicht.

Mehr Informationen und Anmeldung zum Jahresempfang unter campus-charlottenburg.org.

Quelle: Campus Charlottenburg

Geschäftsstraßenforum 2013 der IHK Berlin

Die IHK Berlin lädt zum zwölften Geschäftsstraßenforum am 30. Oktober 2013 von 16:00 bis 18:00 Uhr in das Ludwig-Erhard-Haus, Fasanenstraße 85, ein.

Das diesjährige Geschäftsstraßenforum, dessen Teilnahme kostenfrei ist, setzt seinen Themenschwerpunkt auf die Berliner Akteure vor Ort. Ziel dabei ist, bereits bestehende Kooperationen auszubauen und Möglichkeiten vertiefender Zusammenarbeit aufzuzeigen. Die IHK möchte die Initiativen und Kooperationen untereinander noch besser vernetzen, damit das vorhandene Potential vielseitiger genutzt werden kann.

Mehr Informationen...

Quelle: IHK Berlin