Newsletter 5/2018

Bildung in der CITY WEST

© Berlin Partner / photothek.net

Bei den diesjährigen Klugen Köpfen mit dem Thema Bildung in der CITY WEST trafen sich am 6. November 2018 über 90 Interessierte zum Erfahrungsaustausch.

Staatssekretär Henner Bunde, Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und Dr. Stefan Franzke von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie warfen einen Blick zurück auf die ökonomische Entwicklung der CITY WEST und zogen eine durchweg positive Bilanz. Die Zahl und Qualität der Arbeitsstätten hat sich seit 2010 gut entwickelt. Die wirtschaftliche Strahlkraft des Standorts sowie unternehmerische Netzwerke reichen weit über die Region hinaus. Dies wird beispielhaft  bei der Signavio GmbH, dem Gastgeber des Abends, deutlich. Signavio hat innerhalb von 5 Jahren die Entwicklung von einem Startup mit 50 Mitarbeitern zur einem international agierenden Unternehmen vollzogen. Die Anzahl der Belegschaft beträgt heute 270 Beschäftigte, die aus zahlreichen Nationen kommen. CEO Gero Decker sucht für sein Unternehmen bereits neue Büroflächen, da der Wachstumskurs anhält.

Die aktuelle Nachfrage nach Büroflächen in der City West übersteigt das Marktangebot. Bei guter Auftragslage sehen heutzutage viele Wirtschaftsakteure aktuelle Herausforderungen in der Büroflächen-optimierung und bei der Mitarbeitersuche. In den Gesprächen des Abends wurden die guten „weichen Standortfaktoren“ als Standortqualitäten der City West  hervorgehoben. Auch die Nähe zum Campus Charlottenburg und die gute Qualifizierung der Arbeitskräfte vor Ort spielen eine wesentliche Rolle.

Erfahren Sie mehr über die Klugen Köpfe in der CITY WEST unter www.berlin-city-west.de/kluge-köpfe-in-der-city-west


Steinplatz rückt in den Fokus

Bereits im Sommer 2018 fanden erste Aktionen auf dem Steinplatz statt.

Der Steinplatz in Charlottenburg-Wilmersdorf rückt in den Fokus! In diesem Jahr wurde eine umfassende Neugestaltung vorgenommen. Nun sollen, initiiert durch Stadtrat Oliver Schruoffeneger, ab April 2019 monatlich Veranstaltungen am und auf dem Platz stattfinden. Die Events sollen thematische, durchaus anspruchsvolle, Schwerpunkte haben, die die Vielfältigkeit der Angebote an der Hardenbergstraße widerspiegeln. Anhand der Konzeption für den Steinplatz ergibt sich die Chance darüber zu diskutieren, welche Rolle der öffentliche Raum und ein zentraler Platz für den Standort westlich des Bahnhof Zoos und die ansässigen Einrichtungen spielen kann.

In zwei Workshops werden mit Anrainern Veranstaltungsformate und Umsetzungsmöglichkeiten erörtert. Durch die aktive Unterstützung und das Engagement aller Anrainer können sich der Steinplatz und die Hardenbergstraße in einem bunten und glänzendem Licht präsentieren!


Werkstattverfahren für den Yva-Bogen

Yva-Bogen 2018. Foto: SWUP GmbH.

Die Fußgängerpassage  Yva-Bogen - zwischen Kant- und Hardenbergstraße gelegen - soll aufgewertet und neu interpretiert werden. Dabei sind die Anrainer gefragt, ihre Vorstellungen zur Nutzung und Gestaltung einzubringen.

In einem Werkstattverfahren wird eine kulturorientierte Gestaltung entwickelt, bei der das Netzwerk „Foto + Film“ präsentiert wird. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Qualifizierung des öffentlichen Raumes und der Fassade des Stadtbahnviadukts. Es sollen die Grundlagen für die angestrebte Sanierung der Bahnimmobilie und robuste und umsetzungsorientierte Lösungen entstehen. Es geht in diesem Verfahren nicht um eine differenzierte Durcharbeitung von Einzelmaßnahmen, sondern die Definition von Gestaltungszielen für die Kooperation zwischen der öffentlichen Hand und den privaten Akteuren.


Zehn Jahre Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Zentrum am Zoo. Visualisierung: Berliner Stadtmission

Beim Fachkongress „Zehn Jahre Aktive Stadt- und Ortsteilzentren – gemeinsam den Wandel gestalten“ im Kosmos an der Karl-Marx-Allee kamen institutionelle Vertreter*innen und lokale Projektexpert*innen aus ganz Deutschland zusammen, um Erfahrungen der vergangenen 10 Jahre auszutauschen und einen Ausblick zu geben.

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Zukunftsort Campus Charlottenburg

Zukunftsort. Was ist das?

Zukunftsorte sind Standorte, an denen Netzwerkstrukturen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft existieren oder geschaffen werden. Die Kooperationen von Wirtschafts-, Forschungs-, und Technologieeinrichtungen fördern die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft. Ziel der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ist es, die Zukunftsorte als Standorte der Verknüpfung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zu unterstützen und Berlin als Standort für Zukunftsindustrien und -technologien weiter zu stärken.

In der CITY WEST ist der Campus Charlottenburg mit seinen weitreichenden Vernetzungen in den Bereichen Bildung, Forschung und Entwicklung als einer von zehn Berliner Zukunftsorten ausgewählt worden. Künftig wird sich der Zukunftsort Campus Charlottenburg mit einem eigenen Logo präsentieren.

Zu den Berliner Zukunftsorten gehören neben der CITY WEST der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof, der Biotech-Campus Berlin-Buch, der Clean Tech Business Park Berlin-Marzahn, der EUREF-Campus Schöneberg, der Technologiepark Humboldthain, der Forschungs- und Produktionsstandort Schöneweide/ Südost, der Campus Dahlem/ Südwest mit dem Technologie- und Gründungszentrum, der Flughafen Tempelhof als Standort für Kreativwirtschaft.

www.zukunftsorte.berlin


Gedenkregion Charlottenburg-Nord

Nördlich der CITY WEST ergänzt der neue „Pfad der Erinnerung“ die Gedenklandschaft Berlins. Es handelt sich um ein touristisch interessantes Bindeglied zwischen der Gedenkstätte Plötzensee und den benachbarten Kirchen, die sich bereits seit Jahrzehnten dem Gedenken an den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur widmen. Der Pfad der Erinnerung führt durch die Paul-Hertz-Siedlung, in der viele Straßen nach den Namen von Personen aus dem Widerstand benannt sind.

Angeboten wird ein Parcours zwischen dem S-Bahnhof Beusselstraße und dem U-Bahnhof Halemweg, der auch mit der BVG Buslinie 123 abgedeckt wird.

Weitere Information www.pfad-der-erinnerung.berlin


„Der blinde Fleck“

Die Darstellungsform der Fotografie erlebt eine Renaissance. Insbesondere junge Menschen fühlen sich zunehmend animiert, mit Fotografie zu befassen, um ihre Umwelt zu reflektieren und darzustellen. Dozenten der Ostkreuzschule für Fotografie haben die Schülerinnen und Schüler des Heinz-Berggruen-Gymnasiums begleitet und dabei geholfen zu sehen, was sich bisher erfolgreich der Aufmerksamkeit entziehen konnte.

Die Ergebnisse dieses Projekts können sich sehen lassen und werden unter dem Titel  „Der blinde Fleck“ vom 13.12.2018 - 13.1.2019 in der Kommunalen Galerie Berlin ausgestellt.  

www.kommunalegalerie-berlin.de