Newsletter 6/2017

Kluge Köpfe. CAMPUS & COMPANIES

CAMPUS & COMPANIES in der CITY WEST lautete das Thema der Klugen Köpfe 2017. Diese trafen sich am Dienstag, den 14. November 2017 im Showroom von Schulte Design.

Zum Auftakt der Veranstaltung gewährte Herrmann Noack interessierten Teilnehmenden einen spannenden Einblick in die Bronzegießerei. Das Berliner Familienunternehmen besteht bereits seit mehr als 120 Jahren. 2010 fand Herrmann Noack aus Friedenau kommend eine neue Wirkungsstätte am Charlottenburger Spreeufer.

Der bekannte Filmkritiker Knut Elstermann führte kurzweilig durch den Abend. Kathrin Kanzler-Tullio, Referat Liegenschaften und Zukunftsorte bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe betonte die Bedeutung der City West als einen der wichtigsten Zukunftsorte Berlins. Hier finden Universitäten, etablierte und junge Unternehmen in einem städtischen Umfeld Raum für gemeinsame Forschung und Entwicklung.

Die 80 anwesenden Gäste machten Bekanntschaft mit dem Asaphus, dem Namenspatron des Start-ups von Dr. Lenka Ivantysynova und Team, die eine neuartige Software zur Gesichtserkennung entwickelt haben. Die Technologie soll Anwendung in der Automobilindustrie finden. Dr. Peter Walde begrüßte die Gäste auf Obersorbisch und erklärte die Innovation von mapegy, eine spezielle Suchmaschine für Patentanmeldungen, Studien, wissenschaftliche Aufsätze, Presse- und Social-Media-Daten. Star des Abends war ein Bär: Herrmann Noack brachte aus seiner Werkstatt einen Goldenen Berlinale-Bären mit.

Am Samstag, den 18. November 2017, erschien eine Zeitungsbeilage in der Süddeutschen Zeitung, Großraum Berlin.

Für das Zustandekommen des gelungenen Abends ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Franz-Josef Schulte und Hermann Noack sowie einen ausdrücklichen Dank an die Kluge Köpfe 2017.

www.berlin-city-west.de/projekt/regionalmanagement-city-west/kluge-k%C3%...

Fotos: Berlin Partner / photothek.de

Zukunftsorte Berlin

Zukunftsorte, was ist das? Es handelt sich um zehn wirtschaftliche Schwerpunkte in Berlin, an denen Wissenschaft und Bildung Innovation und Wertschöpfung generieren. Das Konzept der Zukunftsorte besteht seit 2014 und hatte bereits mehrere öffentlichkeitswirksame Auftritte bei Messen und Berliner Wirtschaftsveranstaltungen.

Am 21. November 2017 stellte Staatssekretär Henner Bunde, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die neue Geschäftsstelle für die Berliner Zukunftsorte vor. Aufgabe der Geschäftsstelle wird es sein, einen gemeinsamen Außenauftritt der zehn Orte zu organisieren und die Schnittelle der unterschiedlichen Organisationsstrukturen zu bilden. Neben der landesweiten Vernetzung wird das überregionale Profil Berlins als Wirtschaftsstandort voran getrieben, um Berlin auch im nationalen und internationalen Wettbewerb als Wirtschaftsstandort zu präsentieren. Ziel ist es, neue Arbeitsplätze zu schaffen, internationale Fachkräfte anzuwerben und die Ansiedlung von Hochtechnologieunternehmen zu fördern.

In den Kreis der Zukunftsorte gehören der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof, der Biotech-Campus Berlin-Buch, der Campus Charlottenburg/City West, der Clean Tech Business Park Berlin-Marzahn, der EUREF-Campus Schöneberg, der Technologiepark Humboldthain, der Forschungs- und Produktionsstandort Schöneweide, der Campus Dahlem mit dem Technologie- und Gründungszentrum FUBIC, der Flughafen Tegel als Urban-Tech-Standort und der Flughafen Tempelhof als Standort für Kreativwirtschaft.

Die WISTA ist mit dem Aufbau der Geschäftsstelle beauftragt. „Definieren, profilieren, vernetzen, vermarkten“ – mit diesen Worten fasst WISTA-Geschäftsführer Roland Sillmann die Aufgaben der Geschäftsstelle Zukunftsorte zusammen.

Foto: WISTA-MANAGEMENT GmbH