Winterfeldtkiez

Lichterwelt Winterfeld

Lichterwelt Winterfeld

Die in vergangenen Jahren während der Winterzeit existierende Beleuchtung in den Straßenbäumen des Winterfeldtkiezes war überaltert und musste entfernt werden. In der Maaßenstraße sowie ggf. in weiteren Straßen soll im Jahr 2013 auf Initiative von Anrainern und Gewerbetreibenden wieder eine atmosphärisch wirkende winterliche Beleuchtung entstehen. Diese Beleuchtung ist eine private Maßnahme und soll durch die Anrainer organisiert und finanziert wird. Es wird davon ausgegangen, dass die „Lichterwelt Winterfeldt“ positive wirtschaftliche Effekte für die Gewerbetreibenden entwickelt, Anwohnern hinsichtlich ihrer Identifikation mit dem Winterfeldkiez als Wohnstandort dient und auch touristische Relevanz entfaltet. Das Regionalamangement CITY WEST hat die Aufgabe übernommen, die am Projekt interessierten Akteure am Standort zusammen zu bringen und sie organisatorisch und mit Know-how zu unterstützen.

Aktuell werden die potenziellen Teilnehmer von Frederico Berio vom Café Berio kontaktiert und die technischen Rahmenbedingungen sowie die Kosten geklärt. Ziel ist es, den Zusammenhalt der Akteure vor Ort durch das gemeinsame Projekt weiter zu entwickeln und den Winterfeldtkiez auch in der dunklen Jahreszeit sicher und attraktiv zu machen.

Begegnungszone Maaßenstraße

Am Montag, den 5.Oktober 2015 um 11.30 Uhr wurde die Maaßenstraße im Abschnitt zwischen Nollendorfplatz und Winterfeldtplatz für den Verkehr frei gegeben. Die feierliche Eröffnung fand mit von Staatssekretär Christian Gäbler, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg und  Daniel Krüger, Bezirksstadtrat für Bauwesen, statt.

Das Regionalmanagement CITY WEST hat den Planungs- und Partizipationsprozess begleitet und bedankt sich für die aktive Mitwirkung und die konstruktive Beteiligung an den Workshops und Diskussionsrunden. Durch ihr Engagement haben Sie gezeigt, wie eng sie mit dem Nollendorfkiez verbunden sind. Eine Identifikation mit dem Kiez ist eine wertvolle Voraussetzung für eine lebendige Nachbarschaft. Bitte verfolgen Sie die Veränderungen der umgestalteten Straße weiterhin aufmerksam und geben den politisch Verantwortlichen Ihr persönliches Feedback zum Modellprojekt Maaßenstraße. Das Projekt steht beispielhaft für weitere Verkehrsplanungen in Berlin.

Hintergrund

Die Schöneberger Maaßenstraße ist eine beliebte Wohn-  und Einkaufsstraße, Flanier- und Ausgehmeile. Sie verbindet den Nollendorfplatz und den als Marktstandort überregional bekannten Winterfeldtplatz. Durch die sich in der Straße überlagernden Funktionen und Flächenansprüche von Fußgängern, Fahrradfahren, Anlieger- und Lieferverkehren ist es notwendig, alle Nutzer im begrenzten öffentlichen Straßenraum möglichst konfliktfrei zu organisieren. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen ist das Berliner Pilotprojekt „Begegnungszone“, bei dem unter intensiver Beteiligung der Nutzer aller Altersgruppen bauliche Maßnahmen zur Verbesserung durchgeführt werden sollen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg haben einen mehrjährigen Planungsprozess angestoßen, der ab 2014 zur baulichen Umsetzung führt. Begonnen hat dieser Prozess bereits im Jahr 2011 unter dem Titel „ProBüPart“, ein Projekt zur Bürger Partizipation. Kontinuierlich wurden die Qualitäten der Straße definiert, die Probleme analysiert, eine Reihe von Bürgerbeteiligungsrunden durchgeführt.

Im Januar 2014 wurden alle Ergebnisse öffentlich vorgestellt und es werden unter Berücksichtigung der Bürgerwünsche die notwendigen Schritte zur Umsetzung weiter geführt. Durch kontinuierliche Beteiligung unterschiedlicher Alters- und Nutzergruppen wurden die Anrainer und Nutzer in den Planungsprozess einbezogen. Im Ergebnis des Gesamtprozesses konnten einige der Anregungen in die Planung einfließen.

Noch in diesem Jahr sind die ersten baulichen Veränderungen in der Maaßenstraße zu sehen. Zum Abschluss wird die zur Begegnungszone umgestaltete Maaßenstraße gemeinsam mit allen Nutzerinnen und Nutzern im Jahr 2015 eingeweiht.

Es ist der Senatsverwaltung und dem Bezirksamt ein Anliegen, die Nutzererfahrungen der Begegnungszone nach einer Zeit der Eingewöhnung und Erprobung zu evaluieren und ggf. nachzusteuern, falls dies für erforderlich angesehen wird.